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Alexander Wirth: Vorsorgeexperte des Monats April 2012 |
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Der gelernte Wirtschaftsfachwirt (IHK) Alexander Wirth ist unser Vorsorgeexperte des Monats April 2012. Ausgezeichnet wird der Geschäftsführer der Firma Denta - Zahnersatz für sein Angebot von Zahnbehandlungen im Ausland. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Herr Wirth ist bereits seit Jahren als Versicherungskaufmann (IHK) tätig und beschäftigt sich in seinem Vorsorge- und Versicherungsbüro schwerpunktmäßig mit dem Thema Krankenversicherung. Die hierbei erlebten Kundenschicksale, insbesondere im Bereich Zahnersatz, ermutigten ihn in diesem Jahr zu dem Entschluss, selbst tätig zu werden und Kunden in diesem Bereich eine kostengünstige Alternative zu bieten. Mehr zu seinen Beweggründen und dem Angebot hat uns Herr Wirth in dem folgenden ausführlichen Interview verraten.
Initiative für qualifizierte Vorsorgeaufklärung (IqV): Herr Wirth, wir freuen uns, dass wir mit Ihnen wieder einen Experten aus dem Zahnbereich auszeichnen dürfen.
Alexander Wirth (AW): Vielen Dank. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und dass dadurch vor allem auch die wirtschaftliche Seite des Themas Zahnbehandlung und Zahnersatz auch etwas mehr Beachtung findet.
IqV: Wir haben Sie ja schon vor einer ganzen Weile in Ihrer Arbeit als Versicherungsexperte kennen gelernt. Wie kommt es, dass Sie nun auch im Bereich Zahnersatz aktiv geworden sind?
AW: Als Versicherungsmakler komme ich seit Jahren mit Kunden in Kontakt, die aufgrund bestehender Probleme oder für zukünftige Ereignisse mit Zusatzversicherungen, speziell für den Bereich des Zahnersatzes, vorsorgen möchten. Leider kommt es oft wegen gesundheitlicher Einschränkungen oder laufenden Behandlungen zu Ausschlüssen oder Ablehnung durch die Versicherungsgesellschaften. Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, wie teuer Zahnersatzmaßnahmen sein können und wie eingeschränkt die Zuzahlungen der gesetzlichen Krankenkassen ausfallen. Ohne entsprechenden Versicherungsschutz kann professioneller Zahnersatz mehrere Tausend Euro kosten. Trotz entsprechender Absicherung durch Zahnzusatzversicherungen bleibt bei mancher Prothetik der Kunde auf großen Teilen der Kosten sitzen und muss diese aus der eigenen Tasche bezahlen.
Da mir das Wohlergehen meiner Kunden am Herzen liegt, sah ich mich vergangenes Jahr veranlasst, eine Alternative zu suchen.
IqV: Worin bestehen Ihrer Meinung nach die Defizite der Zahnersatz-Versorgung in Deutschland, die zu derartigen Schwierigkeiten führen?
AW: Seit 2005 zahlen die Krankenkassen genau festgelegte Beträge für den Zahnersatz (befundorientierte Festzuschüsse). Die Höhe der Beträge richtet sich nicht mehr nach den individuell anfallenden Kosten für die Behandlung, sondern nach dem jeweils vorliegenden Befund. Damit bekommen alle Versicherten bei gleichem Befund – z. B. bei einem fehlenden Zahn – den gleichen Betrag erstattet. Kosten darüber, tragen die Patienten selber.
Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach der so genannten Regelversorgung. Das heißt, nach der Versorgung, die üblicherweise bei einem bestimmten Befund innerhalb des Kassensystems angewandt wird. Bei einem fehlenden Zahn wäre das z.B. die Brücke. Von den durchschnittlichen Kosten, tragen die gesetzlichen Krankenversicherungen dann die Hälfte bzw. 60/65 Prozent, wenn im Bonusheft regelmäßige Zahnarztbesuche in den letzten fünf/zehn Jahren nachgewiesen werden können. Regelversorgung bedeutet ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich.
IqV: Können Sie uns hierfür zum besseren Verständnis ein Beispiel geben?
AW: Gerne. Muss zum Beispiel ein Backenzahn überkront werden, so ist die Regelversorgung die Metallkrone. Wünscht der Patient nunmehr eine Verblendung, so ist dies eine Zusatzleistung, die an dem grundsätzlichen Charakter der Krone nichts ändert. Wählt der Versicherte einen solchen gleichartigen Zahnersatz, so erhält er den Festzuschuss für die Regelversorgung von seiner Krankenkasse und hat die anfallenden Mehrkosten selbst zu tragen. Diese Mehrkosten werden nach der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte, der so genannten GOZ, und nach der privaten Preisliste der Zahntechniker, der so genannten BEB, berechnet und dem Versicherten in Rechnung gestellt. Das heißt im Klartext, dass jede Form von Zahnersatzmaßnahmen die über der Regelversorgung liegt, vom Patienten aus eigener Tasche bezahlt werden muss.
IqV: Was raten Sie Ihren Kunden in diesem Zusammenhang als Versicherungsexperte?
AW: Da die meisten Patienten aus ästhetischen Gründen eine Versorgung oberhalb der Regelversorgung wünschen, müssen sie daher hohe Eigenenteile tragen. Bei einer Implantatversorgung im Frontzahnbereich können so schnell Eigenleistungen in Höhe von € 3.500,- und mehr entstehen. Bei größeren Brückenversorgungen oder Vollprothesen sind Summen von € 10.000,- bis € 20.000,- keine Seltenheit.
Meine Dienstleistung als Versicherungsmakler liegt nun darin, meinen Kunden entsprechende Lösungen anzubieten, um diese Kosten zu minimieren. Dies kann zum Beispiel über entsprechende Versicherungslösungen geschehen. Als Spezialmakler für den Bereich Private Krankenvollversicherung und Krankenzusatzversicherung verwende ich hierfür sehr viel Zeit mit der genauen Analyse des Kundenbedarfs.
IqV: Wie kam es, dass Sie damit begonnen haben Ihren Kunden zusätzlich auch direkt Angebote im Bereich Zahnbehandlung bzw. Zahnersatz im Ausland zu bieten?
AW: Ich habe ausführliche Recherchen bei Zahnärzten und Krankenkassen angestellt. Dort wurde mir mitgeteilt, dass seit einigen Jahren spezielle Abteilungen in den Krankenkassen damit beauftragt sind, Zahnersatzleistungen im Ausland abzurechnen. Seitens der Zahnärzte und auch der Sachbearbeiter der Krankenkassen wurde mir daraufhin Ungarn besonders empfohlen. Die Ungarn besitzen jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Zahnprothetik und sind bekannt dafür schnell, sauber, zuverlässig und preiswert zu arbeiten. Also begann meine Suche nach einer guten Zahnklinik.
Nach einiger Zeit fiel mir eine Zahnklinik in der Hauptstadt Budapest besonders positiv ins Auge, die mir ein Bekannter empfohlen hatte. Die Klinik wurde im Jahr 2006 von Schweizer Investoren gegründet und verfügt über die modernsten zahnärztlichen Geräte. Die zahntechnischen Arbeiten werden von einem modernen Labor durchgeführt, welche ausschließlich hochwertige Materialien nach deutschem Standard verwendet und auf alle Leistungen 5 Jahre Garantie gewährt. Das Institut verfügt über eine große Anzahl qualifizierter Mitarbeiter und ist ausgestattet mit dem allerneuesten Equipment. Im OP-Saal arbeiten speziell geschulte Spezialisten zur Durchführung zahnärztlicher Verfahren sowie Implantologie. Eine Behandlung unter Narkose ist ebenso möglich, da die Klinik bestens mit dem Umgang auch mit Angstpatienten vertraut ist.
IqV: Welche Ersparnis lässt sich durch eine Bahndlung dort erzielen und wie kommt diese zustande?
AW: Wegen der wesentlich geringeren Verwaltungs- und Personalkosten und der niedrigen Steuern, ist es möglich, die Kosten für die Zahnersatzbehandlung um bis zu 70% zu senken und so den Zahnersatz für jedermann bezahlbar zu machen.
IqV: Sicher gibt es bei vielen Menschen erst einmal Vorbehalte gegen Behandlungen im Ausland. Wie stellen Sie eine ausreichende Qualität der Zahnersatz-Versorgung sicher?
AW: In den Partnerkliniken behandeln Sie professionell ausgebildete deutschsprachige Zahnärzte mit langjähriger Erfahrung, sowie entsprechenden Zusatzqualifikationen.
Zum Kennenlernen wird den "Zahn-Check" für 179,00 Euro angeboten. Inklusive sind Flug oder Bahnreise, kostenloser Transfer, eine Übernachtung mit Frühstück, Voruntersuchung mit digitalen Röntgenbild, unverbindliche Angebotserstellung und - bei Bedarf - die Erstellung eines Auslands- Heil- und Kostenplans zur Einreichung bei Ihrer Krankenkasse.
In den Partnerkliniken wird ausreichend Zeit in die Beratung der Patienten investiert. Da in Ungarn frei von Kassenzwängen und Zeitdruck in der Praxis gearbeitet werden kann, ist Vorort noch mehr Zeit vorhanden. Insofern werden mit dem Patienten alle Behandlungsalternativen mit ihren Vor -und Nachteilen mittels Anschaumaterial diskutiert und dann entsprechende Kostenvoranschläge ggf. auch für mehrere Variationen ausgefertigt.
Sowohl in den Kliniken als auch in den Zahnlaboren werden nur hochwertige CE-zertifizierte, internationale und anerkannte Materialien verwendet. Fast alle Materialien werden aus dem europäischen Ausland, meist aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz importiert. Die Kliniken wurden von einem deutschen Dentaldepot komplett hochwertig ausgestattet und werden auch mit Verbrauchs-Materialien von dort seit Jahren beliefert.
Nach Behandlungsabschluss bekommen unsere Patienten einen Garantiepass mit einer Aufschlüsselung der verwendeten zertifizierten Labor-Materialien. Über 7.000 erfolgreiche Behandlungen sprechen für sich.
IqV: Wie reagieren Ihre Kunden auf Ihr Zahnersatz-Angebot?
AW: Da es mir ein besonderes Anliegen ist, auch zu wissen von was ich spreche, habe ich mich dazu entschlossen, nicht allein auf die Erfahrungsberichte anderer zu vertrauen, sondern mich selbst als Patient einer Behandlung in Ungarn zu unterziehen. Es war mir einfach wichtig, den Ablauf von Anfang bis Ende zu erleben, um auch sicher zu gehen, dass dort alles nach meinen eigenen Vorstellungen abgewickelt wird. Nach anfänglicher Skepsis wird das Angebot nun sehr gut angenommen. Wie so oft haben die Menschen Angst vor dem unbekannten und trauen sich gerade in medizinischen Dingen nicht aus Deutschland heraus. Meine eigenen, sehr positiven Erfahrungen, haben jedoch dazu geführt, dass mittleiweile sogar Angstpatienten in die professionellen Hände der Ungarischen Ärzte begeben.
IqV: Wir danken Ihnen für das Gespräch!
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Vorsorgeexperte des Monats März 2012: Sachwertespezialist Horst Weber |
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In den letzten Monaten werden wir immer wieder darauf hingewiesen, dass Interessenten verstärkt Beratung zum Thema Sachwerte nachfragen. Offensichtlich besteht hier aufgrund der andauernden Finanz- und Schuldenkrise ein gewisser Informationsbedarf nach derartigen Anlageformen. Um diesem nachzukommen haben wir uns, wie einige in unseren Ankündigungen evtl. gelesen haben, dazu entschlossen einen Experten dieses Fachgebiets für unsere Reihe „Vorsorgeexperte des Monats“ auszuwählen. Wir freuen uns, dass wir Ihnen heute mit Herrn Horst Weber einen solchen Spezialisten präsentieren können (siehe Foto).

Herr Weber ist Vorstand der WinWin Finanzcoaching AG sowie Geschäftsführer der Firma Apollo Edelmetalle. Der gelernte Finanzwirt (bbw) und Finanzfachwirt (IHK) berät seit 1992 seine Kunden in ihrer Vermögensstrategie und setzt dabei seit 2005 mit seinem Team zunehmend auf das Thema Sachwerte. Dabei wird bei jedem Kunden zunächst individuell analysiert, ob wichtige Lebensrisiken, wie z.B. Berufsunfähigkeit oder schwere Erkrankungen ausreichend abgesichert sind. Damit soll das Einkommen der Kunden und ihrer Familien im Ernstfall geschützt sein. Im Hinblick auf das Vermögen wird dann zunächst der bisherige Umgang des Kunden mit seinen Aktiva analysiert und dann eine sachwerteorientierte Strategie erarbeitet, die auf Sicherheit, Stabilität und schnelle Verfügbarkeit setzt.
Zu Sachwerten, die laut Weber derartige Eigenschaften auf sich vereinen können, zählen Edelmetalle, Industriemetalle sowie Rohstoffe wie z.B. Erdöl oder Erdgas. Es sei dabei wichtig, die Märkte ständig im Blick zu haben und zu analysieren, um Chancen und Risiken zu erkennen. Neben der umfassenden Beratung und Konzeption einer individuellen Anlagestrategie, bietet Weber seinen Kunden jedoch auch die Möglichkeit Edelmetalle wie Gold und Silber einzeln direkt über sein Internetportal zu erwerben. Weitere Infos dazu finden Sie hier.
Herr Weber hat uns im Rahmen der Auszeichnung das folgende Interview zu seiner Tätigkeit gestattet.
Initiative für qualifizierte Vorsorgeaufklärung (IqV): Herr Weber, zunächst einmal freuen wir uns, dass wir Sie als neuen „Vorsorgeexperten des Monats“ begrüßen dürfen.
Horst Weber (HW): Vielen Dank. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und sehe mich auch dadurch darin bestärkt, dass Thema sachwerteorientierte Beratung weiter voranzubringen. Vielleicht folgen ja sogar einige meinem Beispiel.
IqV: Den Grund Ihrer Auszeichnung haben Sie ja bereits angesprochen- die Sachwertorientierung. Wir haben den Eindruck, dass derzeit viele Bürgerinnen und Bürger große Angst haben, was mit Ihrem Geld passiert und sich daher vermehrt für „Werte zum Anfassen“ interessieren. Teilen Sie diese Einschätzung?
HW: Ganz sicher. Wir haben schon seit einigen Jahren erkannt, dass hier ein Umdenken einsetzen wird. Dafür spricht auch die ständig wachsende Staatsverschuldung aller Industrienationen, die beängstigende Formen angenommen hat. Aus diesen Gründen haben wir begonnen unsere Kunden sachwerteorientiert zu beraten.
IqV: Sie bieten unter anderem Anlagen in Edelmetallen an. Auch in den Medien und am Goldpreis lässt sich ein enormes Interesse daran ablesen. Dennoch gibt es auch viele Vorbehalte gegen Edelmetalle- z.B. das sie keine Zinsen erwirtschaften.
HW: Edelmetalle bieten aber gegenüber „normalen“ Kapitalanlagen enorme Vorteile, die gerade in Zeiten, in denen Themen wie Banksystempleite, Staatenpleiten, Währungsreformen und Entwertung von Papierwerten offen diskutiert werden, von den Kunden besonders gefragt sind.
IqV: Welche Vorteile sind das Ihrer Meinung nach?
HW: Edelmetalle sind schnell veräußerbar, anonym zu kaufen und wenn die Haltedauer mehr als ein Jahr beträgt, ist der Wertzuwachs komplett steuerfrei. Darüber hinaus ist die Beständigkeit ein wichtiger Faktor. Eine Silbermünze und/oder eine Goldmünze, die 200 Jahre alt ist, hat immer noch einen Wert. Eine Anleihe oder Lebensversicherung wäre mittlerweile wertlos verfallen.
IqV: In den letzten Jahren gab es aber insbesondere auf bestimmte Investmentfonds auch immer wieder kritische Meldungen, nach denen Anleger nicht an Ihr Geld kamen. Auch dort wurde in Sachwerte investiert. Was raten Sie hierzu?
HW: Das hängt natürlich immer vom Einzelfall ab und sollte Gegenstand einer individuellen Beratung sein. Uns ist z.B. wichtig, dass der Kunde einen Teil seines Vermögens bei sich hat, damit ein schneller Zugriff möglich ist. Klassische Anlagen wie Immobilienfonds, Schiffsbeteiligungen und Immobilien empfehlen wir nicht, da diese zu unbeweglich sind und im Ernstfall nur schwer veräußerbar sind, wenn überhaupt.
IqV: Letzte Frage: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Finanzberatung als solche und insbesondere die Orientierung an Sachwerten entwickeln?
HW: Die Deutschen sind ja so genannte „Gewohnheitstiere“, so auch die meisten Finanzberater. Es gibt mittlerweile viele Finanzberater die einen Teil in Sachwerte investieren, leider momentan noch zu wenige. Wichtig ist aber immer, nicht dogmatisch irgendwelchen Trends zu folgen, sondern immer die Marktentwicklungen zu analysieren und für den jeweiligen Kunden das für ihn beste auszuwählen. Gewisse Werte wie Sicherheit, Stabilität oder Verfügbarkeit sollten dabei im Vordergrund stehen- nicht unbedingt die Anlageform als solche.
IqV: Wir danken Ihnen für das Gespräch!
Weitere Informationen zu Herrn Weber finden Sie hier.
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Vorsorgedialog: Neuauflage im Mai |
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Im Mai 2012 startet die Initiative für qualifizierte Vorsorgeaufklärung eine Neuauflage ihres Projekts "Vorsorgedialog".
Kern des Konzepts ist, dass die Initiative als Mittler zwischen Vorsorgeexperten und Interessenten einen Kontakt beider Parteien auf fachlicher Basis herstellt. Im Auftrag von Vorsorgeexperten geht sie dabei auf Interessenten, die der Zielgruppe des jeweiligen Experten entsprechen, zu und bittet sie um ihre Meinung zu bestimmten Leistungen des Experten. Dabei kann es sich um ein Beratungskonzept, ein Produkt, Servicestandards oder Ähnliches handeln. Das Feedback des Interessenten geht zur Auswertung zurück an den Vorsorgeexperten. Anschließend wird dann durch die Initiative versucht, einen direkten Kontakt zwischen beiden Parteien herzustellen. Im Rahmen des so eingeleiteten Dialogs kann der Vorsorgeexperte die Rückmeldungen des Interessenten aufnehmen und gleichzeitig z.B. deutlich machen, wie er die entsprechenden Punkte umsetzen wird. Der Interessent sieht so, wie seine Vorschläge wertgeschätzt werden, der Experte kann seine Kompetenz unter Beweis stellen. Erfahrungsgemäß ist dies der Beginn einer vertrauensvollen und auf gegenseitiger Anerkennung aufbauenden Beziehung zwischen Interessent und Experte.
Das Projekt wurde vor einigen Monaten erstmalig durchgeführt und stieß gleich auf gute Resonanz. Im Mai 2012 sollen nun wieder zwei bis drei Durchläufe des Konzepts gestartet werden, die natürlich auch durch eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden.
In den kommenden Wochen erhalten Sie hier weitere Infos zu den teilnehmenden Vorsorgeexperten und dem Projektverlauf.
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Hochwertige Kundenansprache als Mittel zur Schaffung neuen Vertrauens zwischen Vorsorgeexperten und -interessenten |
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In unseren Umfragen unter Bürgerinnen und Bürgern, sowohl im Internet als auch im realen Leben, hat sich immer wieder gezeigt, dass das Thema Kommunikation eine wesentliche Hürde in der Beziehung von Vorsorgeexperte und -interessent darstellt. Viel Vertrauen ist bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern durch ungezielte und penetrante Werbeaktionen, sei es per Telefon, Post oder E-Mail, zerstört worden und hat bei einer Vielzahl den Eindruck hinterlassen, es gehe den Vorsorgefachleuten vornehmlich um den Verkauf immer neuer Produkte. Richtigerweise nehmen sie an, dass es sich eben nicht um eine individuelle, ganzheitliche und passgenaue Absicherung handelt, wenn Sie mit Massenwerbung, die sich gleichsam an jede und jeden richtet, regelrecht bombardiert werden. Aus unserer Sicht hat durch diese mangelhafte und oberflächliche Art der Ansprache und Betreuung von Kunden das ohnehin unangenehme Thema der Vorsorge aus Bürgersicht weiter an Attraktivität verloren. Gefährlich wird es, wenn Verbaucherinnen und Verbraucher aufgrund derartiger schlechter Erfahrungen die Thematik gänzlich aus den Augen verlieren und sich damit unbewusst am meisten schaden. Auch Vorsorgeexperten, die bewusst anders handeln und auf Qualität in der Ansprache setzen, leiden darunter und erleben häufige Vorverurteilungen. Als Initiative für qualifizierte Vorsorgeaufklärung haben wir uns die Frage gestellt, wie wir etwas dagegen tun können. Als besonders hilfreich erscheint uns dabei, nicht ausschließlich auf Misstände hinzuweisen, sondern hochwertige Kundenansprache aktiv zu fördern. Auf der Grundlage der von uns erhobenen Daten haben wir dabei drei besonders wichtige Bereiche ausgemacht:
- Eingesetzte Kommunikationsinstrumente: Kommunikationsinstrumente können unterschieden werden in solche, die sich an die Allgemeinheit richten (z.B. Werbeanzeigen) und solche, die eine Person direkt anvisieren (z.B. Werbeanschreiben). Wir sind der Auffassung, dass, Instrumente, die den Einzelnen betreffen a) mit Bedacht, Respekt und Sorgfalt und b) ausschließlich individuell einzusetzen sind. Call-Center-Anrufe, Massenmails, Werbeschreiben nach groben Selektionskriterien stellen für uns ebensowenig hochwertige Kommunikation dar, wie ungewünschtes Ansprechen an der Haustür oder auf der Straße.
- Art und Weise der Kommunikation: Auch wenn hochwertige Kommunikationsintsrumente, vor allem das persönliche Gespräch, zum Einsatz kommen, kann noch einiges schief laufen. Immer wieder stellen wir fest, dass Vorsorgeexperten bereits in ihrer Ausbildung eher zum Verkäufer als zum Berater "erzogen" werden, z.B. durch Verkaufstrainings. Dabei geht es häufig darum, den Kunden von etwas zu überzeugen. Wir sind hingegen der Auffassung, dass eine sinnvolle Kommunikation dem Vorsorgeinteressenten alle Informationen gibt, die er benötigt, um selbst nachvollziehen zu können, was in seiner Situation das beste ist. Dazu gehört, dass ihm Chancen und Risiken, Vor- und Nachteile erläutert und Zeit zum Nachdenken eingeräumt wird. Gegenseitiger Respekt und Kommunikation auf Augenhöhe sind unerlässlich.
- Inhalte der Kommunikation: Wir glauben an die persönliche Beratung durch Experten. Diese bietet die Chance, mehr als Internetseiten, Werbebroschüren oder Ähnliches, gehaltvolle und für den Einzelfall relevante Inhalte zu transportieren. Das Abarbeiten von vorgefertigten Werbeunterlagen ist nicht ausreichend. Stattdessen sind individuell vorbereitete Inhalte unter Einsatz verschiedener Medien (gesprochenes Wort, schriftliche Unterlagen, interaktive Berechnungen, Präsentationen, etc.) vorzustellen. Dies beinhaltet auch, dass vor jeder Kommunikation mit einem speziellen Kunden geprüft wird, ob die eigene Kompetenz für diesen einen Fall ausreicht oder ob hier weitere Vorarbeiten zu leisten sind. Unserer Auffassung nach ist gute Beratung daher ausführliche Beratung.
Natürlich kann es keine allgemeingültge Vorgabe oder Erklärung zur Kommunikation von Vorsorgeexperten geben, die jedes Detail berücksichtigt. Dafür sind zum Einen die Vorsorgeexperten, zum Anderen aber auch die jeweiligen Fälle zu unterschiedlich bzw. spezifisch. Wir denken jedoch, dass die Einhaltung von derartigen o.g. Richtlinen und die aktive Kommunikation dessen, ein Schritt hin zu einer vertrauensvolleren Beziehung zu Vorsorgeinteressenten sein kann und sein wird.
Als unabhängige Initiative wollen wir es gemeinsam mit der Unternehmensberatung HaneltManagement Vorsorgeexperten künftig ermöglichen, eine Selbstverpflichtung zu hochwertiger Kommunikation abgeben, die Besonderheiten in deren Umsetzung im betrieblichen Alltag öffentlich machen und sich als Repräsentant hochwertiger Kundenansprache nach Außen zeigen zu können. Dazu erfolgen die folgenden Schritte.
- Prüfung des Ist-Zustandes der Kommunikation
- Erarbeitung von Selbstverpflichtungserklärung zu hochwertiger Kundenansprache sowie entsprechender Maßnahmen
- Veröffentlichung durch regionale und nationale Pressearbeit, Kundeninformation sowie Internetpräsenz
- Aufnahme in das Netzwerk "Hochwertige Kundenansprache" und Vergabe des "Siegels hochwertiger Kundenansprache"
Wir wollen ein Netzwerk all jener bilden, die sich hochwertiger Kundenansprache verpflichtet fühlen, sich damit aktiv abgrenzen und Interessenten präsentieren wollen. Interessierte Vorsorgeexperten erhalten weitere Informationen unter:
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In Kürze werden wir hier sowie in den sozialen Netzwerken mehr über den Fortgang dieses Projekts berichten.
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